imageBugfix.png
Fotolia_Smart-Data-Keyvisual_Victoria.jpg
Smart Data

Kongresse

Smart Data Dialog 2017

„Von der Forschung in die wirtschaftliche Praxis“ am 03. Mai 2017

Daten sind der wichtigste Rohstoff der Zukunft. Sie werden heute in allen Lebens- und Geschäftsbereichen erfasst und gespeichert. Wenn es gelingt, diese Daten intelligent auszuwerten und den Grundsätzen von Datenvielfalt und Datensouveränität zu entsprechen, können sich enorme Wertschöpfungspotenziale, gerade für den deutschen Mittelstand, eröffnen.

In vielen Bereichen finden Big-Data-Technologien bereits heute zunehmend Verbreitung. In anderen, vor allem in stärker regulierten und sensiblen Bereichen, wie der Industrie, der Mobilität, der Energie oder der Gesundheit, bedarf es gezielter Impulse.

Die Projekte des Technologieprogramms Smart Data befinden sich auf der Zielgeraden – erste Projekte schließen bereits 2017 ihre Arbeit ab. Beim „Smart Data Dialog: Von der Forschung in die wirtschaftliche Praxis“ stellten die Smart Data Projekte am 3. Mai 2017 in Berlin ihre (Zwischen-) Ergebnisse vor und diskutierten diese hinsichtlich möglicher Verwertungs- und Anwendungsszenarien sowie potenzieller Geschäftsmodelle.

Veranstaltungsort

Smart Data Forum c/o Fraunhofer HHI
Salzufer 6 (Eingang Otto-Dibelius-Strasse) 
10587 Berlin

Programm

Download

Weitere Kongresse

Wenn es gelingt, Daten intelligent auszuwerten, können sich enorme Wertschöpfungspotenziale, gerade auch für den deutschen Mittelstand, eröffnen. Big Data kann die Triebfeder für innovative Geschäftsmodelle und Produkte werden. Doch die intelligente und vertrauensvolle Nutzung der schnell wachsenden Daten ist nicht nur eine Quelle von Innovation und Wachstum. Sie wirft für Unternehmen und Verbraucher auch wichtige Fragen auf:

  • Wie kann die immer größer werdende Menge an Daten effizient analysiert und verarbeitet werden?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass die Daten rechtskonform genutzt werden?
  • Wie steht es um Sicherheit und Schutz dieser oft sehr sensiblen Daten?
  • Wann sind Anonymisierung und Pseudonymisierung erforderlich?

Auf dem Jahreskongress des Technologieprogramms „Smart Data – Innovationen aus Daten“ ging es am 14. November 2016 im Schwerpunkt um diese technischen, ökonomischen und juristischen Fragen der Datensicherheit und des Daten­schutzes. Der Kongress wurde von der Gesellschaft für Informatik organisiert und fand im Konferenzzentrum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie statt.

Impressionen

Veranstaltungsort

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Invalidenstr. 48
10115 Berlin

Am 5. November 2015 organisierte die Gesellschaft für Informatik e.V. die Podiumsdiskussion Smart-Data-Dialog. Hier wurde das Positionspapier „Smart Data Geschäftsmodelle“ vorgestellt und diskutiert. Schwerpunkte der Diskussion waren die Entwicklung neuer Technologien und Smart-Data-Geschäftsmodelle sowie der Zugang zu Daten der öffentlichen Hand. An der Diskussion haben Vertreter der Begleitforschung sowie Mitglieder des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), des Branchenverbands BITKOM und des Verbands der IT-Anwender VOICE, unter Moderation von Björn Stecher von der Initiative D21 e. V., teilgenommen.

Das Positionspier wurde von der Smart Data Fachgruppe „Wirtschaftliche Potentiale und gesellschaftliche Akzeptanz“ erarbeitete. In dem Papier werden künftige Smart-Data-Geschäftsmodelle untersucht hinsichtlich der Frage nach geeigneten Anreizstrukturen, mit denen die Bereitschaft zur Preisgabe von Daten erhöht werden soll, um mit diesen einen wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Mehrwert zu generieren.

Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI): „Künftig werden sich vor allem jene Smart-Data-Geschäftsmodelle, -Produkte und -Services am Markt durchsetzen, die dem Kunden die Kontrolle über die Datenhoheit ermöglichen – sich also dem Prinzip der Data Usage Control verpflichten - und somit das Vertrauen zwischen Anbieter und Kunden stärken. Zum anderen müssen Innovationspotenziale von Smart Data Geschäftsmodellen, -Produkten und -Services kontinuierlich erweitert werden können. Das funktioniert aktuell vorrangig auf Basis von Abonnement-Geschäftsmodellen, bei denen Produkte wiederkehrend abgerechnet und zugestellt werden. An diesem System orientieren sich bereits andere Branchen, die sich dabei aber eng an der Schnittstelle zur IT-Branche bewegen.“

Ein weiterer zentraler Punkt des Positionspapiers ist die Forderung nach einer konsequenten Open-Government-Data-Politik in Deutschland, also einer Politik der freien Verfügbarkeit aller Daten aus Regierungs- und Verwaltungsinstitutionen. An diesem Punkt waren sich die Teilnehmer einig: An vielen Stellen sind Daten aus dem öffentlichen Sektor nur unzureichend verfügbar oder nur schwer bis gar nicht zugänglich.

Impressionen

Veranstaltungsort

Fraunhofer Spektrum (EG) im SpreePalais
Anna-Louisa-Karsch-Str.2
10178 Berlin

Präsentationsfoliensatz

Download

"Positionspapier Smart Data Geschäftsmodelle"

Download

Kurzstudie: "Big Data Business – 10 Thesen zur Nutzung von Big Data im deutschsprachigen Raum"

Download

Smart Data Auftaktkonferenz „Deutschland und Europa auf dem Weg zu einer digitalen Datenökonomie“

Auf der Smart Data-Konferenz „Deutschland und Europa auf dem Weg zu einer digitalen Datenökonomie“ in Berlin präsentierten die 13 Leuchtturmprojekte des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Technologieprogramms „Smart Data – Innovationen aus Daten“ ihre Pläne zur Entwicklung von intelligenten Big-Data-Technologien der interessierten Öffentlichkeit. Ziel ist es, den zukünftigen Markt für Smart-Data-Lösungen am Standort Deutschland zu erschließen.

Dr. Klaus Irion, Global Vice President Forschung und Technologie bei der KARL STORZ GmbH & Co. KG, die das Projekt InnOPlan als Konsortialführer leitet: „Wir sehen gerade in der industriellen und der medizinischen Anwendung enorme Potenziale für Smart-Data-Technologien. Durch Smart Data sind bessere Geschäftsentscheidungen basierend auf verlässlichen Analysen möglich. Rückkopplungen großer Datenmengen in Produktions- oder klinischen Prozessen ermöglichen sich selbstverbessernde Verfahren. Wir als mittelständisch orientierter Anbieter medizinischer Geräte sind uns sicher, dass die intelligente Analyse, Aufbereitung und Verwertung medizinischer Daten ein wichtiges Wachstumsfeld sein wird.“

Neben der Gesundheitsbranche liegen die Schwerpunkte der 13 Leuchtturmprojekte des Technologieprogramms, die in einem Wettbewerb von einer unabhängigen Jury aus über 150 Einsendungen ausgewählt wurden, in den Anwendungsbereichen Industrie, Mobilität und Energie.

Impressionen

Veranstaltungsort

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Invalidenstr. 48
10115 Berlin